UNSERE EISSCHNELLLAUF ANGEBOTE

Kleidung und Ausstattung

  1. Grundsätzlich kann man in fast jeder Kleidung Schlittschuhlaufen. Allerdings ist es sinnvoll sporttaugliche elastische Kleidungsstücke zu wählen, in denen man sich gut bewegen kann, z. B. einen Trainingsanzug.
  2. Handschuhe zum Schutz vor Schnittverletzungen sind Pflicht sowie eine Mütze oder ein Helm.
  3. Hat man Spass an der Sportart gefunden, kann man mit zunehmenden Fähigkeiten zunächst Eisschnelllaufschuhe mit festen Kufen und später dann die so genannten Klappschlittschuhe nutzen.
  4. Für die Disziplin Shorttrack gibt es spezielle Shorttrack Schuhe. Im Training ist das Tragen eines Helms und schnittfester Handschuhe Pflicht.
  5. Um die Technik optimal ausführen zu können und eine gute Aerodynamik zu erreichen, tragen unsere Sportlerinnen und Sportler auch im Training Rennanzüge oder etwas wärmere Thermoanzüge.
  6. Im Wettkampf: Das Tragen eines Knöchelschutzes (Achillessehnenschutz) ist Pflicht! Alle Läuferinnen und Läufer, die auf Schlittschuhen unterwegs sind, die hohe Plastikschalen haben, brauchen keinen Knöchelschutz zu tragen.

Deutsche Meisterschaften / DESG Wettkämpfe:

Alle Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften und DESG Überprüfungswettkämpfen der Jugend, Junioren und Damen und Herren starten ausschließlich in Vereinsanzügen.

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Fair & Sicher

Gegenseitige Rücksichtnahme und regelgerechtes Verhalten sind für uns die Voraussetzung für fairen und sicheren Eisschnelllauf - im täglichen Training ebenso wie in den Wettkämpfen. Die Internationale Wettkampfordnung (IWO) und die Deutsche Wettkampfordnung (DWO) beinhalten diesbezüglich ein umfassendes Regelwerk. Sie legen die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen detailliert fest. Im Mittelpunkt dieser Maßgaben steht die Sicherheit aller Läufer und Läuferinnen.

Im Trainingsbetrieb und bei Wettkämpfen legen wir ein besonderes Augenmerk auf faires Verhalten unserer Sportlerinnen und Sportler. Dieses geforderte und trainierte Fairplay geht über das Einhalten der Regeln des Eisschnelllaufs hinaus: Wir möchten, dass alle Läuferinnen und Läufer ihre Gegner im sportlichen Wettkampf als Partner achten. Als Olympiastützpunkt NRW Jugend vermitteln wir allen Sportlern neben sportlichem Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen auch Toleranz und Gelassenheit - notwendige Tugenden für erfolgreichen und sicheren Sport im Eisschnelllauf-Club Grefrath.

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Anti-Doping

Der Eisschnelllauf-Club-Grefrath 1992 e.V. spricht sich klar gegen Doping aus.

Auch am hiesigen Trainingsstandort können jederzeit Dopingkontrollen während des Trainings- oder Wettkampfbetriebes sowie im Alltag der SportlerInnen vorgenommen werden. Für umfangreiche Informationen zu diesem sensiblen Themenbereich verweisen wir auf die Anti-Doping Bestimmungen der zuständigen Gremien, wie z. B. der Nada, Wada, DESG oder des LEV.

Die wichtigsten Infos zu bestehenden Regelwerken findet ihr hier:
http://www.nada.de/de/home
www.gemeinsam-gegen-doping.de

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Schleifkurs

Der „richtige Schliff” ist beim Eisschnelllauf das A und O:

Für Kinder und Einsteiger sind optimal geschliffene Kufen ebenso wichtig wie für ambitionierte Profis. Letztere benötigen einen guten Schliff, um ihre ganze Energie auf dem Eis in Geschwindigkeit umsetzen zu können. Ersteren ermöglicht er, die Lauftechnik sauber zu erlernen.

Darum im Folgenden ein paar grundlegende Tipps zum Umgang mit dem Schleifblock und Informationen zum benötigten Material:

Der Schleifblock wird für das Schärfen der Kufen benutzt. Der sogenannte Tischschleifblock ist die gängigste Bauart. Außerdem gibt es noch Modelle ohne eine komplette „Tischplatte”, bei denen die Schlittschuhe nur an jeweils zwei Punkten fixiert werden. Für welches Modell ihr euch entscheidet, ist Geschmackssache. Ausschlaggebend für eure Auswahl sollten eine stabile Bauweise und ein sicherer und fester Stand des Blocks sein. Achtet darauf, dass die Schlittschuhe darin fest fixiert werden können.

  1. Der große Schleifstein

    wird benutzt, um die eigentliche Schleifarbeit zu verrichten. Damit wird die Kufe geschärft. Die Steine könnt ihr in verschieden groben Körnungen kaufen – auch mit Ober- und Unterseite in unterschiedlicher Härte. Wichtig ist auch die Pflege des Schleifsteins. Beachtet dabei, dass der Stein immer glatt bleibt, sich also keine Rillen oder Verformungen bilden. Durch regelmäßiges Abflachen auf einer Glasplatte mit Hilfe von Vogelsand bleibt der Stein in gut gepflegtem Zustand.

  2. Mit dem kleinen Gratstein

    wird der Metallgrat, der sich an der Kufe durch das Schleifen mit dem großen Schleifstein bildet, abgeschliffen. Wie beim großen Schleifstein gibt es auch hier verschiedene Körnungen.

    Im Hochleistungssport werden die Gleitflächen der Kufen zum Teil zusätzlich poliert, um Reibungswiderstände optimal zu minimieren. Das Materialangebot für die Polierutensilien ist vielfältig und findet sich bei Bedarf im Fachhandel.

  3. Beim Einspannen

    eurer Schlittschuhe in den Schleifbock solltet ihr auf folgende Punkte achten:

    • Die Schlittschuhe müssen bezüglich der Längsachse beide gleich weit eingespannt sein. Die meisten Schleifböcke haben dazu Abstandshalter.
    • Die Schlittschuhe müssen beide gleich hoch eingespannt sein, damit ihr die Gleitfläche nicht schräg schleift. Dazu benutzt ihr die Abstandshalter.
    • Die Feststellschrauben müssen vorne und hinten kräftig angezogen werden. So können die Schlittschuhe nicht während des Schleifens verrutschen.
  4. Beim Abschleifen

    schleift ihr die Gleitfläche der Kufe derart, dass sich wieder ein exakter rechter Winkel zwischen ihr und den beiden Seitenflächen der Kufe bildet. Das Abschleifen (mit dem großen Schleifstein) erfolgt in zwei Schritten:

    Ihr bewegt den Schleifstein diagonal über die ganze Länge hin und her. Etwa alle zehnmal wechselt ihr die diagonale Ausrichtung.

    Zwischendurch fühlt ihr vorsichtig mit dem Fingernagel, ob die Schlittschuhe bereits über die ganze Länge scharf geschliffen sind. Wenn die Kufen wieder scharf sind, solltet ihr kurz die Querrillen aus der Gleitfläche schleifen. Dazu führt ihr den Schleifstein gerade von vorne nach hinten und zurück über die Kufen.

    Dabei solltet ihr beachten, dass

    • der große Schleifstein rechtwinkelig auf beiden Kufen liegt,
    • ihr keinen Druck auf den Schleifstein ausübt, da ihr sonst ungleichmäßig abschleift, und
    • eure Bewegung mit dem Schleifstein nicht kreisend sein sollte, also nicht 8-förmig schleifen!

    Durch das Abschleifen und Schärfen der Kufen bildet sich an der Kante ein überstehender Metallgrat. Diesen müsst ihr entfernen, damit der optimale Schliff gelingt. Dazu nehmt ihr den kleinen Gratstein. Mit dem Fingernagel fühlt ihr an der Kante, ob ihr den Grat abgeschliffen bereits habt.

    Man kann auch während des Abschleifens schon mal Grat abziehen. Allerdings muss auf jeden Fall zum Ende des Schleifvorgangs Grat abgezogen werden.

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Schlittschuhausleihe

Inhalte folgen bald.

 

 

 

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